Regionale Wachstumseffekte der GRW-Förderung? Eine räumlich-ökonometrische Analyse auf Basis deutscher Arbeitsmarktregionen



16


Empirische Ergebnisse für deutsche Arbeitsmarktregionen

Arbeitsmarktregionen. Der Schnittpunkt der beiden Kurven für geforderte und nicht-
geforderte AMR gibt das Steady-State Einkommen
y* an, in dem die Regionen die
gleiche Wachstumsrate aufweisen (in Hohe der Wachstumsrate der Bevolkerung
n,
des technischen Fortschritts
g und der Abschreibungsrate des Kapitalstocks δ, für
Details siehe Schalk, Untiedt, 1996). Bis zum Punkt
y* wachsen geforderte Regio-
nen bei gleichem Ausgangseinkommen je Erwerbstatigen somit schneller in Rich-
tung ihres Steady-State als nicht-geforderte Regionen.

Abbildung 2:

Gesamte Wirkung der GRW-Forderung unter Berücksichtigung der relativen
Rückstandigkeit im Iinearen Regresssionsmodell

Wachstumsrate der
Arbeitsproduktivitat
(ye1994 -2006)


Die Annahme einer hoheren Konvergenzrate für die GRW-Fordergebiete hat zur
Folge, dass in der Konvergenzregression insgesamt auch für alle anderen erklaren-
den Variablen unterschiedliche Parameterwerte zwischen geforderten und nicht
geforderten Regionen zugelassen werden müssten. Die folgenden Regressionen
stellen insofern eine Vereinfachung dar, als neben dem Interaktionsterm zusatzlich
nur noch die beiden Politikvariablen alternativ in den Schatzansatz aufgenommen
und die Koeffizienten für die anderen Variablen als identisch für geforderte und nicht
geforderte Regionen unterstellt wurden. Statistisch gesehen war diese Vorgehens-
weise gerechtfertigt, denn wahrend sich die Interaktionsterme zwischen samtlichen
erklarenden Variablen und den Politikvariablen als nicht signifikant erwiesen, war



More intriguing information

1. Quality Enhancement for E-Learning Courses: The Role of Student Feedback
2. The use of formal education in Denmark 1980-1992
3. EDUCATIONAL ACTIVITIES IN TENNESSEE ON WATER USE AND CONTROL - AGRICULTURAL PHASES
4. The name is absent
5. The name is absent
6. AN ANALYTICAL METHOD TO CALCULATE THE ERGODIC AND DIFFERENCE MATRICES OF THE DISCOUNTED MARKOV DECISION PROCESSES
7. Qualification-Mismatch and Long-Term Unemployment in a Growth-Matching Model
8. Concerns for Equity and the Optimal Co-Payments for Publicly Provided Health Care
9. An Investigation of transience upon mothers of primary-aged children and their school
10. Migration and Technological Change in Rural Households: Complements or Substitutes?