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Empirische Ergebnisse für deutsche Arbeitsmarktregionen
ermittelte Koeffizient für den Interaktionsterm zwischen GRW-Forderung und Aus-
gangseinkommen je Erwerbstatigen betrâgt 0,022. Dieser kann nun vor dem Hinter-
grund der Schatzergebnisse für das unrestringierte Ausgangseinkommen und dem
GRW-Fordergebietsdummy interpretiert werden: In den geforderten AMR ist der
Regressionskoeffizient für das Ausgangsniveau der Produktivitat um 0,022 hoher
als in den nicht-geforderten AMR und belauft sich auf insgesamt 0,045
(=0,022+0,023). Dies führt zu einem Konvergenzparameter von β = 6,5% in den
geforderten AMR. Die Differenz in den geschatzten Konvergenzparametern zwi-
schen geforderten und nicht geforderten Regionen betragt entsprechend 3,8%. Der
hieraus folgende Wachstumsimpuls der GRW-Forderung kann vor dem Hintergrund
verschiedener Spannbreiten für den Abstand zum Steady State Einkommen be-
rechnet werden (vgl. Abbildung 3). Unterstellt man etwa, dass die geforderten AMR
50% des Gleichgewichtseinkommens erreicht haben, dann betragt der durchschnitt-
liche jahrliche Wachstumsimpuls durch die hohere Konvergenzrate 2,6%. Insgesamt
würde in diesem Fall also der marginale Fordereffekt der GRW-Forderung zu einer
um 2,6%-Punkte hoheren Wachstumsrate der Produktivitat führen.
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