Langfristige Wachstumsaussichten der ukrainischen Wirtschaft : Potenziale und Barrieren



Langfristige Wachstumsaussichten der ukrainischen Wirtschaft

Exportperformance und Wechselkurs

Seit 2000 bis zum Herbst 2008 ermoglichten günstige Bedingungen auf den Export-
markten die Generierung hoher Exporteinnahmen. Wie angesichts der Verbesserung der
Terms of Trade nicht verwunderlich, wurden diese stark von Preisbewegungen beein-
flusst: Der Dollarwert der Exporte wuchs in diesem Zeitraum um jahresdurchschnittlich
rund 30% (Abbildung 7), das Volumen der Exporte stagnierte seit 2006 bzw. sank 2008
um knapp 2%. Besonders stark wuchsen die Exporte in die GUS-Staaten, wahrend die
Exporte in die EU hinter dem Anstieg der gesamten Exporte zurückblieben. Entspre-
chend verschob sich die Landerstruktur der Exporte zugunsten der GUS-Exporte (Ab-
bildung 8).

Quelle: IWF.

Abbildung 7:    Exportwachstum 2002-2008, jahrliche Veranderung in %

Die Entwicklung der regionalen Exportstruktur spiegelt sich auch in der Wechsel-
kursentwicklung wider. Wahrend der Wechselkurs zum Rubel real stark abwertete, wer-
teten die reale Wechselkurse zum Euro und zum Dollar (und damit zu an den Dollar
gebundenen asiatischen Wahrungen) seit 2004 stetig auf (Abbildung 9). Die Aufwer-
tung gegenüber dem Euro erfolgte weitgehend parallel zur Aufwertung insgesamt, ge-
messen an der Entwicklung des realen effektiven Wechselkurses. Dieser wertete seit
2000 im Jahresdurchschnitt um fast vier Prozent auf und signalisiert zunehmende Ein-
buβen der preislichen Wettbewerbsfahigkeit der ukrainischen Wirtschaft. Ab dem drit-
ten Quartal 2008 wertete der reale effektive Wechselkurs dann massiv ab.

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