Ein pragmatisierter Kalkul des naturlichen Schlieβens nebst Metatheorie



124   3 Der Redehandlungskalkul

Handlungsanleitung 3-12. Universalquantoreinfuhrungsregel (UE)

Wenn man Y SEQ geauβert hat, β PAR, ξ VAR, Δ FORM, wobei FV(Δ) {ξ}, [β,
ξ, Δ]
VER(Y) und β TTFM({Δ} VAN(Y)), dann darf man Y zu Y {(Dom(Y), rAlso
ΛξΔ-l)} fortsetzen.

Handlungsanleitung 3-13. Universalquantorbeseitigungsregel (UB)

Wenn man Y SEQ geauβert hat, θ GTERM, ξ VAR, Δ FORM, wobei FV(Δ) {ξ},
und
' Λξ.Δ1 VER(Y), dann darf man Y zu Y {(Dom(Y), rAlso [θ, ξ, Δ]-l)} fortsetzen.

Handlungsanleitung 3-14. Partikularquantoreinfuhrungsregel (PE)

Wenn man Y SEQ geauβert hat, θ GTERM, ξ VAR, Δ FORM, wobei FV(Δ) {ξ},
und [θ, ξ, Δ]
VER(Y), dann darf man Y zu Y {(Dom(Y), rAlso VξΔ-l)} fortsetzen.

Handlungsanleitung 3-15. Partikularquantorbeseitigungsregel (PB)

Wenn man Y SEQ geauβert hat, β PAR, ξ VAR, Δ FORM, wobei FV(Δ) {ξ}, Γ
GFORM und i Dom(Y) und

(i)    A(Yi) = ■ V ξΔ' und (i, Yi) VERS(Y),

(ii)   A(Yi) = [β, ξ, Δ] und (i+1, Yi) VANS(Y),

(iii)   A(YDom(Y)-I) = Γ,

(iv) β TTFM({Δ, Γ}),

(v) Es kein j i gibt, so dass β TT(Yj),

(vi) Es kein m mit i+1 < m ≤ Dom(Y)-I gibt, so dass (m, Ym) VANS(Y),
dann darf man
Y zu Y {(Dom(Y), rAlso Γ)} fortsetzen.

Die Anwendung der Partikularquantorbeseitigungsregel erzeugt PB-geschlossene Ab-
schnitte gemaβ Definition 2-25 (vgl. Theorem 2-93). Setzt man also
Y mittels PB zu Y
{(Dom(Y), rAlso Γ)} fort, so ist in Y {(Dom(Y), rAlso Γ)} keine der bei der Auβe-
rung von
Y nach dem i-ten Glied gefolgerten oder angenommenen Aussagen verfugbar,
es sei denn, die Aussage war in
Y schon vor dem i+1-ten Glied verfugbar (vgl. Definition
2-26). Davon ist naturlich die zuletzt gefolgerte Aussage Γ ausgenommen, die in der nun
insgesamt geauβerten Sequenz in jedem Fall verfugbar ist. Da die Aussage des letzten
Gliedes einer Sequenz
Y in Y immer bei Dom(Y)-I verfugbar ist (vgl. Theorem 2-82),
reicht es auch, in Klausel (iii) der Regel nur zu fordern, dass Γ die Aussage des letzten
Gliedes von
Y ist.



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