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4. Elementare stofflich-energetische Vorgange in Wirtschaftssystemen
Ein Elementarsysteme im oben Skizzierten Verstandnis ist - wie das
Gesamtsystem - ein offenes System, das seinen Stoff- und Energiewechsel mit
seiner relevanten Umwelt austrâgt. Es hat Selbstverstandlich auch eine Struktur,
ware ohne Struktur nicht beschreibbar. Diese Struktur sei als heterogen
bezeichnet, weil sɪe Bestandteile Unterschiedlicher (hoherer und niederer)
Materieformen in ihrer Spezifischen Materialitat direkt verknüpft, also eine
materielle Struktur i.e.S. ist. Bezogen auf biologische Lebensgemeinschaften
kann der (pflanzliche oder tierische) Einzelorganismus als ein solches
Elementarsystem aufgefaβt werden; in Wirtschaftssystemen sind es elementare
Wirtschaftende Einheiten. Der Autor hait es im folgenden für
erkenntnismethodisch zweckmaβig, ausgehend vom Universellen Materie-
Verstandnis zunachst für elementare biologische Système, wie es Organismen
sein kônnen, die relevanten stofflich-energetischen Vorgange biologisch-konkret
und systemtheoretisch-allgemein herauszuarbeiten; dabei sollen der Nutzen und
die Grenzen für die sich anschlieβende ôkonomische Analyse deutlich werden.
4.1. Der universelle Ausganqspunkt
Das Fundament stofflich-energetischer Systemanalysen biɪdet die Theorie der
Erhaitung und Umwandiung der Materie und mithin Energie, die im
Energieerhaltungssatz (1. Hauptsatz der Thermodynamik) zusammengefaβt ist
und sich Insbesondere auf Arbeiten von MAYER (1842), HELMHOLTZ
(1970/1847) und JOULE (1970/1847) stützt.16 Diese Theorie erbringt den
Nachweis, daβ Materie und Energie Unerschaffbar und unzerstôrbar sind, und
sich Iediglich ihre Formen wandeln, d.h. ineinander umwandeln kônnen.
Für ein offenes System, in das stândig Stoffe jedweder Art (fest, flüssig bzw.
gasfôrmig, Iebend Oder tod usw.) eintreten, einer Umwandlung unterliegen,
gebunden werden und austreten, das seine Stoffmenge der Art к also gemaβ
16Die Begriffe Materie, Stoff und Energie werden in den Naturwissenschaften sehr vieldeutig verwendet und
verknüpft; der Autor ist im Résultat seiner naturwissenschaftlichen Studien zu folgender Position gelangt: Allé
0⅛ ekte unserer Welt bestehen aus "Materie", die nach Erkenntnissen der Physik wiederum nur "komprimierte"
Energie, d. h Energie mit hoher Dichte ist. Von einigen Autoren werden die Begriffe "Materie", "Stoff",
'Energie" (und in diesem Sinne auch "Kraft") synonym gebraucht; andere Autoren wiederum sind um
begriffliche Unterscheidungenbemuht, die insbesondere auf dem Sachverhalt beruhen, dafi sich Energie in die
Form von Elementarteilchen (Atomen. Molekülen, Elektronen, Neutronen, Photonen usw.) beg⅛t. Diese (
Stoff-)Formen sind den menschlichen Sinnen direkt oder indirekt (mittels Messung) zugânglich. Unter der
Stoff-Form der Materie IaBt sich also ihre in Mengeneinheiten (Teilchen- bzw. Stückzahl, kg, mɜ u.a.)
ausdrückbare Korperlichkeit fassen, in der stcts Bewegung , d.h. das Vermogen, Witkungen bzw. Kraft
auszuüben, also Energie gebunden ist und IlieBt. Dem Autor geht es mit dem Begriffspaar "stofflich-
energetisch" also vor allem um die mittels (Stoff-)Mengen- und Energieeinheiten ausdrückbare quantitativ-
HiengenmaBige ÀuBerung eines Systems, die sich eben von der Strukturellen Unterscheiden soil.
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